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Boeger

Wir sind lizensierte Boeger Praxis.

Kiefer

Der eine oder andere kennt sie, Kopfschmerzen - der Schläfenbereich wie versteinert, ziehende Schmerzen bis über die Augenbraue, ins Ohr oder Ausstrahlungen bis in den Unterkiefer.

Gelenkknacken beim Mundöffnen, Aufeinanderpressen der Zähne unter Anspannung, nächtliches Knirschen mit den Zähnen die verspannte Gesichtsmuskulatur bspw. durch Stress ausgelöst.

Funktionell kann man die Kiefergelenke und die dazugehörende Muskulatur der Halswirbelsäulenregion zuordnen. Sie wirkt stabilisierend auf die Halswirbelsäule und ist für die Kauprozesse sowie auch für das Gähnen verantwortlich.

Das erklärt, warum Störungen in der Kieferregion so häufig eine Folge von Halswirbelsäulenbeschwerden sind, oder auch umgekehrt. Der Biss ist ebenso abhängig von der Stellung der Halswirbelsäule. Fehlstellungen bzw. Verspannungen im Schulter-Nackenbereich, wirken sich eben auch im Unterkiefer aus und verändern wenn auch nur marginal die Unterkieferstellung – so dass man sich beim vollständigen Kieferschluss einen ungewohnten Zahnkontakt damit erklären kann.

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Schulter

Wegen anhaltender Schulterbeschwerden konsultiert heute fast jeder 6 Patient einen Arzt. Der erhöhte Anspruch des Menschen, auch bis ins höhere Lebensalter beschwerdefrei aktiv zu sein, ist dafür verantwortlich. Andererseits führt auch die eigentlich begrüßenswerte vermehrte sportliche Aktivität vieler Menschen zu Schulterschmerzen.

Die Schulter ist das beweglichste der großen Gelenke. Ein sehr großes Bewegungsausmaß ermöglicht der Hand einen großen Bewegungsspielraum.

Es sind die so genannten Weichteile: Bänder, Gelenkkapsel, Muskeln, Sehnen und Schleimbeutel die dieser Schulter Formen und Stabilität verleihen. Diese Stabilität muss gewährleistet sein, da bei großem Oberarmkopf und vergleichsweise kleiner Gelenkpfanne die beiden Gelenkspartner eher Instabil sind.

Die meisten Schulterprobleme entstehen an der Rotatorenmanschette. Eine Sehnenplatte, die den Ansatz wichtiger Muskeln am Schultergelenk darstellt.

Diese Muskeln und die umgebenden Schleimbeutel neigen nach Überlastung zur Entzündung, zum Verschleiß oder sogar zum Sehnenriss.

Verspannungszustände im Schulter-Nacken-Bereich oder sogar ein Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich, können Auslöser/ Ursache für Schulterschmerzen sein.

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Hand

Unsere Hände leisten Tag aus Tag ein höchst komplizierte Vorgänge, Zugreifen, Tastatur bedienen oder nur simpel durch das Haar streifen und diese blind zu einem Zopf binden. Die Hand ist ein sensibles Sinnesorgan.

Eine Verbindung zwischen Hand und Ellenbogen, wird durch die Muskulatur hergestellt. Nicht selten finden Schmerzen „Golferellenbogen/ Tennisellenbogen“ oder sogar Ausstrahlungen bis hin in die Schulter, ihren Ursprung an der Hand. Hier gilt es die komplexen Zusammenhänge zu verstehen um erfolgreich therapieren zu können.

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Rücken

Im Lendenwirbelbereich kann es durch Abnutzungserscheinungen zu einer Arthrose kommen, die sogenannte Spondylarthrose. Betroffen sind von dieser Abnutzungserscheinung die kleinen Facettengelenken (Zwischenwirbelgelenke) von der Halswirbelsäule bis zur Lendenwirbelsäule.

Ein erhöhter Verschleiß, möglicher Weiße durch ein Trauma oder einer Fehlstellung bedingt, die zu einer Reibung und folglich zu einer Entzündung führt.

Typisch ist der Anlaufschmerz, der meist nach den ersten 10 Schritten abklingt. Im Akutzustand berichten manche Patienten auch von einem Ruheschmerz.

Was kann passiert sein? Auf die Knorpelabnutzung reagiert der Körper mit einer vermehrten Bildung von Knochenmasse, Knochen verbreitert sich.

Am Wirbelgelenk entlang verläuft, die aus dem Spinalkanal entspringende Nervenwurzel. durch die verbreiterten Knochenwülste und -zacken kann es zu Einengungen des Nervenaustrittspunkts kommen. Der Körper reagiert auf diese Schmerzen mit Fehlhaltungen und Muskelverspannungen. Physiotherapeuten arbeiten nach unterschiedlichen Verfahren. Einerseits gehören aktive Übungen zur Muskelkräftigung und besseren Bewegungskoordination, in das Behandlungskonzept, andererseits können im oben Beschriebenen Fall eben auch passive Maßnahmen wie Wärme Massagen und entlastende Therapien wie bspw. der Schlingentische über die Akutphase helfen den Schmerz zu lindern.

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Knie

Knieschmerzen, was ist der Grund dafür? Die genaue Ursache lässt sich meist durch verschiedene Test annähernd bestimmen. Ergänzt durch Röntgen- und/oder kernspintomographische Aufnahmen, lässt sich meist die genaue Ursache herausfinden und eine treffende Diagnose stellen.

Problematisch sind Veränderungen im Kniegelenk, die zunächst keine Beschwerden bereitet, bspw. minimalste Läsionen (Einrisse) im Innen- oder Außenmeniskus, oder ausgelöst durch einen unbedeutenden Sportunfall vor vielen Monaten und der damit verbundene Knorpelschaden, der im weiteren Verlauf zu einer Arthrose des Kniegelenkes führen kann. Natürlich sind Fehlbelastungen und Alterserscheinungen auch auslösende Faktoren.

Je nach Diagnose (Knorpelschaden, vordere Kreuzbandriß, Meniskusriss oder die Arthrose) kann auch hier die Physiotherapie begleitend etwas für Sie tun. Entlastende Behandlungen wie Traktionen (entlastender Zug), Eis, Elektrotherapie sowie verschiedenste MassageTechniken bis hin zur aktiven Übung zur Muskelkräftigung und besseren Bewegungskoordination, passen in das Behandlungskonzept.

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